Tri-tra-trullala, der Suppenfloh ist wieder da.


Mürbeteigplätzchen

23. Nov 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Kekse und Kuchen

Es ist wieder Zeit sich bei dieser düsteren Jahreszeit zusammen zu finden, um leckere Plätzchen für Weihnachten zu backen. Dabei geistern schier unendlich viele Rezepte durch das weltweite Netz – das einzig wahre, wenn auch wohl kalorienreichste, Rezept gibt es aber nur hier.

Zutaten

  • 275g weiche Butter
  • 450g Mehl
  • 250g Zucker
  • Ein großes Ei
  • Zitronenschale bzw. 1 Packung Zitronenschalenaroma

Zur erst verrührt man die weiche Butter und den Zucker, sodass sich der Zucker in der Butter auflösen kann. Am besten lässt man alles ein wenig an einem warmen Ort ruhen. Danach rührt man das Ei unter und fügt das Mehl hinzu. Die Mischung muss man nun eine ganze Zeit mit einem Handrührgerät bearbeiten, bis sich eine gleichmäßige Masse gebildet hat.

Letztlich muss man den Teig mit reichlich Mehl flach ausrollen und ausstechen. Die Plätzchen bäckt man dann bei mittlerer Hitze (um die 150°C) goldig und betreicht sie nach dem Auskühlen mit Zuckerglasur.

Rinderrouladen in Rotweinsauce

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Braten

Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber diese Rouladen werden ohne die olle Gurke gemacht.

Zutaten

  • Rinderrouladen (1 pro Person)
  • Mittelscharfer Senf (Bautzner)
  • Zwiebeln
  • 1/2 - 2/3 Flasche Rotwein für die Rouladen (der Rest für den Koch)
  • Saure Sahne
  • Kartoffelmehl
  • Speck
  • Butter, Pfeffer und Salz

Zuerst würzt man die flach ausgebreiteten Fleischlappen mit Salz und Pfeffer und bestreicht diese dünn mit mittelscharfen Bautzner Senf. Danach verteilt man die dünn-gestreiften Zwiebeln darauf. Letztlich rollt man alles (am dünnen Ende beginnend) zusammen und steckt die Seiten mit Rouladennadeln ab.

Danach werden die Rouladen mit der Butter in einem Bräter scharf angebraten. Sobald alles schön braun angebraten ist, löscht man Alles mit dem Rotwein ab und schiebt es für zirka 1,5 Stunden bei 190°C in den Backofen. Ab und zu sollte man die Rouladen wenden, damit sie gleichmäßig im Rotwein schwimmen.

Letztlich die Rotweinsoße, mit der vorher mit dem Mehl verquirlten Sahne, andicken und gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Rouladen sollte man mit Kartoffeln und Rotkohl servieren. Optional kann man natürlich auch Knödel machen.

Extra zarter Sauerbraten

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Braten

Der Sauerbraten erfordert ein wenig Geduld und – was nicht jeder hat – einen Steinguttopf. Dieses Rezept erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl beim Beizen, damit die unglaubliche Zärte erreicht wird. Einmal geschafft, fällt das Fleisch förmlich auseinander und keiner am Tisch wird je wieder an den Kochkünsten des Kochs (oder doch der Köchin) zweifeln.

Zutaten

  • 1kg Rind aus der Schulter oder Keule
  • 1/3 Liter Essig und 1/3 Liter Wasser
  • Lorbeerblatt*
  • 6 schwarze Pfefferkörner*
  • 1/2 Teelöffel Senfkörner*
  • Zwiebel
  • 60g Butter
  • 1/4 Liter Fleischbrühe
  • 2 Esslöffel Rotwein
  • 50g Honigkuchen
  • 1 Esslöffel Kartoffelmehl
  • 4 Esslöffel saure Sahne
  • 40g Rosinen

Die Zubereitung beginnt knapp drei Tage im Voraus. Essig, Wasser und Gewürze* zusammen mit einer gescheibten Zwiebel und dem Fleisch in einen Steinguttopf geben. Der Topf sollte nicht zu groß sein, sodass das Fleisch mit Flüssigkeit bedeckt ist. Den Topf deckt man dann gut ab und stellt ihn an einen dunklen, kühlen Ort. (Der Keller bietet sich hier besonders gut an.) Nun muß man nur noch drei Tage warten und das Fleisch ab und zu wenden.

Nach drei Tagen trocknet man das Fleisch ab und brät es 15 Minuten im Bräter in der Butter an. Sobald alles schön angebraten ist, löscht man das Fleisch mit der Brühe, dem Rotwein und der gesiebten Beize (das ist das Essig-Wasser-Gemisch) ab. Nun muß der Braten noch 90 Minuten schmoren. Zehn Minuten vor Ende gibt man den zerbröckelten Honigkuchen dazu.

Man sollte den Braten mit Kartoffel essen, da man eh ein wenig Kartoffelwasser benötigt. Mit dem Kartoffelwasser kocht und pinselt man den Bräter aus, um auch noch den letzten Geschmack rauszuholen. Gleichzeitig sollte man die Sahne mit dem Mehl verquirlen und das Kartoffelwasser, den Bratfond und die Rosinen damit aufkochen lassen.

Zum Braten und den Kartoffeln schmeckt am besten leckerer Rotkohl.

Mutters Hühnerfrikassee

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Eintopf

Hühnerfrikassee ist nicht nur echt einfach zu machen, sondern dazu auch noch in großen Mengen. Sollte also mal wieder die gange Baggage anrücken, sollte jeder zufrieden gestellt werden. Dieses Hühnerfrikassee kann man auch ideal als abendliches Mahl mißbrauchen, indem man es wie Ragout Fin mit Käse im Ofen überbackt. (Worcester Sauce drüber und mit weißem Brot serviert einfach der Hit!)

 Zutaten

  • Suppenhuhn (bitte frisch)
  • Wurzelwerk (Suppengrün)
  • Zwiebel
  • Champignons (frisch oder 425ml Dose)
  • Spargel (frisch oder 425ml Dose)
  • 1 Zitrone
  • 200-250g Butter
  • 200-250g Mehl
  • Gewürze: Lorbeerblatt, 5 Pimentkörner, Salz

Das Huhn mit dem Wurzelwerk, der Zwiebel und den Gewürzen in einen passenden Topf geben. Das Ganze mit Wasser bedecken und zirka zwei Stunden kochen lassen. Das Huhn sollte fertig sein, sobald die Ärmchen leicht abreißbar sind. (Klingt grausam, ist aber so.)

In der Zwischenzeit kann man sich der Zaubermasse zuwenden. Dazu nimmt man weiche Butter und die gleiche Menge Mehl und vermischt diese zu einer homogenen Masse. Sobald das Hühnchen fertig ist, siebt man die Brühe ab und dickt diese allmählich (unter ständiger Hitze) mit der Zaubermasse ab. Je nach dem, wieviel Brühe man hat, benötigt man 400-500g der Masse.

Ist man damit fertig, konnte das Huhn schon mal fünf Minuten auskühlen, sodass es beim Fleisch abrupfen nicht mehr ganz so weh tut. Man kann das Tierchen natürlich auch länger abkühlen lassen, muss aber in Kauf nehmen, dass sich das Fleisch schlechter ablösen läßt.

Zum Schluß gibt man das Fleisch, den Spargel und die Pilze in die Suppe und säuert alles mit frisch gepresstem Zitronensaft ab.

Entweder serviert man Alles mit Reis und Zitrone oder als Überbackenes.

Gräupcheneintopf

28. Dez 2007 Autor: Florian | Abgelegt in: Eintopf

Gräupchen, die eigentlich Graupen heißen, sind geschälte Gerstenkörner von ovaler Form. Für dieses Rezept wird die feinste Qualität, die besonders kleinen Perlgraupen, benötigt. Viele haben noch nie Gräupchen gegessen und scheuen sich typischer Weise, diese zu probieren. Jedoch habe ich bisher jeden mit einer Schüssel überzeugen können.

Zutaten

  • Rindehesse
  • 3 Suppenknochen
  • Suppengrün
  • 150-250g Gräupchen
  • Kohlrabi (2-3 Stück)
  • Butter und Petersilie

Wie so oft muss man zuerst eine Brühe aus der Hesse, den Knochen und dem zerkleinerten Suppengrün kochen.

Die Gräupchen sollten gewaschen werden und dann leicht in der Brühe köcheln. Dabei sollten Sie aufpassen, dass die Graupen nicht anbrennen.

Der Kohlrabi wird in Stifte geschnitten. Diese sollten zirka 1-2cm stark sein. Sollten Sie der Versuchung erliegen, den Kohlrabi in dünne Scheiben zu raspeln, sollten Sie dies nicht tun. Der Geschmack der Suppe würde an Harmonie verlieren. Die Kohlrabistifte werden gekocht und nach dem Abgießen mit ordentlich Butter versehen. Achten Sie darauf, dass Sie den Kohlrabi nicht zu weich kochen, da er in der heißen Brühe nachgart und somit zu weich werden kann. Die feinen Kohlrabiblätter können feingeschnitten mit in den Topf.

Abschließend wird der Kohlrabi in die Graupenbrühe gegeben und mit Petersilie abgerundet.