Tri-tra-trullala, der Suppenfloh ist wieder da.

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Rinderrouladen in Rotweinsauce

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Braten

Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber diese Rouladen werden ohne die olle Gurke gemacht.

Zutaten

  • Rinderrouladen (1 pro Person)
  • Mittelscharfer Senf (Bautzner)
  • Zwiebeln
  • 1/2 - 2/3 Flasche Rotwein für die Rouladen (der Rest für den Koch)
  • Saure Sahne
  • Kartoffelmehl
  • Speck
  • Butter, Pfeffer und Salz

Zuerst würzt man die flach ausgebreiteten Fleischlappen mit Salz und Pfeffer und bestreicht diese dünn mit mittelscharfen Bautzner Senf. Danach verteilt man die dünn-gestreiften Zwiebeln darauf. Letztlich rollt man alles (am dünnen Ende beginnend) zusammen und steckt die Seiten mit Rouladennadeln ab.

Danach werden die Rouladen mit der Butter in einem Bräter scharf angebraten. Sobald alles schön braun angebraten ist, löscht man Alles mit dem Rotwein ab und schiebt es für zirka 1,5 Stunden bei 190°C in den Backofen. Ab und zu sollte man die Rouladen wenden, damit sie gleichmäßig im Rotwein schwimmen.

Letztlich die Rotweinsoße, mit der vorher mit dem Mehl verquirlten Sahne, andicken und gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Rouladen sollte man mit Kartoffeln und Rotkohl servieren. Optional kann man natürlich auch Knödel machen.

Extra zarter Sauerbraten

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Braten

Der Sauerbraten erfordert ein wenig Geduld und – was nicht jeder hat – einen Steinguttopf. Dieses Rezept erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl beim Beizen, damit die unglaubliche Zärte erreicht wird. Einmal geschafft, fällt das Fleisch förmlich auseinander und keiner am Tisch wird je wieder an den Kochkünsten des Kochs (oder doch der Köchin) zweifeln.

Zutaten

  • 1kg Rind aus der Schulter oder Keule
  • 1/3 Liter Essig und 1/3 Liter Wasser
  • Lorbeerblatt*
  • 6 schwarze Pfefferkörner*
  • 1/2 Teelöffel Senfkörner*
  • Zwiebel
  • 60g Butter
  • 1/4 Liter Fleischbrühe
  • 2 Esslöffel Rotwein
  • 50g Honigkuchen
  • 1 Esslöffel Kartoffelmehl
  • 4 Esslöffel saure Sahne
  • 40g Rosinen

Die Zubereitung beginnt knapp drei Tage im Voraus. Essig, Wasser und Gewürze* zusammen mit einer gescheibten Zwiebel und dem Fleisch in einen Steinguttopf geben. Der Topf sollte nicht zu groß sein, sodass das Fleisch mit Flüssigkeit bedeckt ist. Den Topf deckt man dann gut ab und stellt ihn an einen dunklen, kühlen Ort. (Der Keller bietet sich hier besonders gut an.) Nun muß man nur noch drei Tage warten und das Fleisch ab und zu wenden.

Nach drei Tagen trocknet man das Fleisch ab und brät es 15 Minuten im Bräter in der Butter an. Sobald alles schön angebraten ist, löscht man das Fleisch mit der Brühe, dem Rotwein und der gesiebten Beize (das ist das Essig-Wasser-Gemisch) ab. Nun muß der Braten noch 90 Minuten schmoren. Zehn Minuten vor Ende gibt man den zerbröckelten Honigkuchen dazu.

Man sollte den Braten mit Kartoffel essen, da man eh ein wenig Kartoffelwasser benötigt. Mit dem Kartoffelwasser kocht und pinselt man den Bräter aus, um auch noch den letzten Geschmack rauszuholen. Gleichzeitig sollte man die Sahne mit dem Mehl verquirlen und das Kartoffelwasser, den Bratfond und die Rosinen damit aufkochen lassen.

Zum Braten und den Kartoffeln schmeckt am besten leckerer Rotkohl.