Tri-tra-trullala, der Suppenfloh ist wieder da.
Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber diese Rouladen werden ohne die olle Gurke gemacht.
Zutaten
Zuerst würzt man die flach ausgebreiteten Fleischlappen mit Salz und Pfeffer und bestreicht diese dünn mit mittelscharfen Bautzner Senf. Danach verteilt man die dünn-gestreiften Zwiebeln darauf. Letztlich rollt man alles (am dünnen Ende beginnend) zusammen und steckt die Seiten mit Rouladennadeln ab.
Danach werden die Rouladen mit der Butter in einem Bräter scharf angebraten. Sobald alles schön braun angebraten ist, löscht man Alles mit dem Rotwein ab und schiebt es für zirka 1,5 Stunden bei 190°C in den Backofen. Ab und zu sollte man die Rouladen wenden, damit sie gleichmäßig im Rotwein schwimmen.
Letztlich die Rotweinsoße, mit der vorher mit dem Mehl verquirlten Sahne, andicken und gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Rouladen sollte man mit Kartoffeln und Rotkohl servieren. Optional kann man natürlich auch Knödel machen.
Der Sauerbraten erfordert ein wenig Geduld und – was nicht jeder hat – einen Steinguttopf. Dieses Rezept erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl beim Beizen, damit die unglaubliche Zärte erreicht wird. Einmal geschafft, fällt das Fleisch förmlich auseinander und keiner am Tisch wird je wieder an den Kochkünsten des Kochs (oder doch der Köchin) zweifeln.
Zutaten
Die Zubereitung beginnt knapp drei Tage im Voraus. Essig, Wasser und Gewürze* zusammen mit einer gescheibten Zwiebel und dem Fleisch in einen Steinguttopf geben. Der Topf sollte nicht zu groß sein, sodass das Fleisch mit Flüssigkeit bedeckt ist. Den Topf deckt man dann gut ab und stellt ihn an einen dunklen, kühlen Ort. (Der Keller bietet sich hier besonders gut an.) Nun muß man nur noch drei Tage warten und das Fleisch ab und zu wenden.
Nach drei Tagen trocknet man das Fleisch ab und brät es 15 Minuten im Bräter in der Butter an. Sobald alles schön angebraten ist, löscht man das Fleisch mit der Brühe, dem Rotwein und der gesiebten Beize (das ist das Essig-Wasser-Gemisch) ab. Nun muß der Braten noch 90 Minuten schmoren. Zehn Minuten vor Ende gibt man den zerbröckelten Honigkuchen dazu.
Man sollte den Braten mit Kartoffel essen, da man eh ein wenig Kartoffelwasser benötigt. Mit dem Kartoffelwasser kocht und pinselt man den Bräter aus, um auch noch den letzten Geschmack rauszuholen. Gleichzeitig sollte man die Sahne mit dem Mehl verquirlen und das Kartoffelwasser, den Bratfond und die Rosinen damit aufkochen lassen.
Zum Braten und den Kartoffeln schmeckt am besten leckerer Rotkohl.
Hühnerfrikassee ist nicht nur echt einfach zu machen, sondern dazu auch noch in großen Mengen. Sollte also mal wieder die gange Baggage anrücken, sollte jeder zufrieden gestellt werden. Dieses Hühnerfrikassee kann man auch ideal als abendliches Mahl mißbrauchen, indem man es wie Ragout Fin mit Käse im Ofen überbackt. (Worcester Sauce drüber und mit weißem Brot serviert einfach der Hit!)
Zutaten
Das Huhn mit dem Wurzelwerk, der Zwiebel und den Gewürzen in einen passenden Topf geben. Das Ganze mit Wasser bedecken und zirka zwei Stunden kochen lassen. Das Huhn sollte fertig sein, sobald die Ärmchen leicht abreißbar sind. (Klingt grausam, ist aber so.)
In der Zwischenzeit kann man sich der Zaubermasse zuwenden. Dazu nimmt man weiche Butter und die gleiche Menge Mehl und vermischt diese zu einer homogenen Masse. Sobald das Hühnchen fertig ist, siebt man die Brühe ab und dickt diese allmählich (unter ständiger Hitze) mit der Zaubermasse ab. Je nach dem, wieviel Brühe man hat, benötigt man 400-500g der Masse.
Ist man damit fertig, konnte das Huhn schon mal fünf Minuten auskühlen, sodass es beim Fleisch abrupfen nicht mehr ganz so weh tut. Man kann das Tierchen natürlich auch länger abkühlen lassen, muss aber in Kauf nehmen, dass sich das Fleisch schlechter ablösen läßt.
Zum Schluß gibt man das Fleisch, den Spargel und die Pilze in die Suppe und säuert alles mit frisch gepresstem Zitronensaft ab.
Entweder serviert man Alles mit Reis und Zitrone oder als Überbackenes.
Ich habe beschlossen, auch normale Rezepte aufzunehmen. Ab sofort also Insidereport aus Mutterns Kochtopf und noch vieles mehr.
Dieses Rezept erfreut sich besonders bei den Kleinen großer Beliebtheit und muss nicht streng nach Rezept gekocht werden. Es kann in kleinen und großen Mengen schnell und einfach zubreitet werden. Das Schälen der Kartoffeln ist wohl der größte Aufwand.
Zutaten
Anstelle der einzelnen Mohrrüben, des Selleries und des Porrees kann man auch handelsübliches Suppengrün nehmen. Bei großen Mengen sollte man die Mengen verdoppeln.
Zunächst müssen soviele Kartoffeln geschält werden, wie man benötigt. Für eine größere Familie sollte man 1kg Kartoffeln nehmen. Die geschälten Kartoffeln und Möhren, der Sellerie, die Zwiebel und der Porree werden in kleine Stücken geschnitten und in einen Topf gegeben. Anschließend übergießt man alles bis zur oberen Kante des Gemüses mit Wasser und fügt Salz, Pfeffer, Piment und Lorbeer hinzu.
Nach dem die Kartoffeln weich gekocht wurden, pürriert man alles solange, bis eine gleichmäßige Suppe entstanden ist. Bitte vorher aber die Pimentkörner und das Lorbeerblatt herausfischen. In diese gibt man nun die in Scheiben geschnittenen Würstchen und die fein zerhackte Petersilie. Alles sollte man abschließend nachwürzen. Dazu kann man beispielsweise einen Brühwürfel verwenden.
Gräupchen, die eigentlich Graupen heißen, sind geschälte Gerstenkörner von ovaler Form. Für dieses Rezept wird die feinste Qualität, die besonders kleinen Perlgraupen, benötigt. Viele haben noch nie Gräupchen gegessen und scheuen sich typischer Weise, diese zu probieren. Jedoch habe ich bisher jeden mit einer Schüssel überzeugen können.
Zutaten
Wie so oft muss man zuerst eine Brühe aus der Hesse, den Knochen und dem zerkleinerten Suppengrün kochen.
Die Gräupchen sollten gewaschen werden und dann leicht in der Brühe köcheln. Dabei sollten Sie aufpassen, dass die Graupen nicht anbrennen.
Der Kohlrabi wird in Stifte geschnitten. Diese sollten zirka 1-2cm stark sein. Sollten Sie der Versuchung erliegen, den Kohlrabi in dünne Scheiben zu raspeln, sollten Sie dies nicht tun. Der Geschmack der Suppe würde an Harmonie verlieren. Die Kohlrabistifte werden gekocht und nach dem Abgießen mit ordentlich Butter versehen. Achten Sie darauf, dass Sie den Kohlrabi nicht zu weich kochen, da er in der heißen Brühe nachgart und somit zu weich werden kann.
Abschließend wird der Kohlrabi in die Graupenbrühe gegeben und mit Petersilie abgerundet.
Borschtsch wird traditionell mit Roter Bete hergestellt und ist hauptsächlich in Ost- und Ostmitteleuropa vertreten. Es gibt wohl unzählige Rezepte, dies ist eines davon. Der ukrainische Borschtsch besteht hauptsächlich aus Roten Beeten, Weißkraut, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Tomate und Rindfleisch. Es sollte immer soviel Gemüse im Topf sein, dass der Holzlöffel von alleine darin stehen bleibt.
Zutaten
Zuerst sollte man vom Rindfleisch eine kräftige Brühe kochen. Die Rote Beete, Mohrrübe, Zwiebeln und Petersilienwurzel in Streifen schneiden und in einen großen Topf geben. Butter, Zucker, Tomatenmark und gute 100ml von der Brühe hinzugeben und zugedeckt bei hoher Hitze zum Kochen bringen. Das Ganze muss dann zirka 30 Minuten auf kleiner Flamme schmoren und häufig umgerührt werden. Gegebenenfalls kann man noch etwas Brühe hinzufügen.
Nun den geschnittenen Kohl beimengen und für weitere 15 Minuten schmoren lassen. Das geschmorte Gemüse mit den gewürfelten Kartoffeln danach in die Brühe geben und mit den restlichen Gewürzen würzen.
Das Ganze muss so lange kochen, bis die Kartoffeln und das Kraut gar sind. Abschließend nur noch das in Würfel geschnittene Fleisch hinzugeben.
Nachdem die Suppe gezogen hat, diese mit dicker saurer Sahne servieren.
Diese Suppe schmeckt einfach Jedem und kann leicht in großen Mengen hergestellt werden. Aufgrund der vielen verschiedenen Zutaten kann sie ideal als komplette Mahlzeit dienen. Für eine Party sollte man die Menge einfach vervierfachen.
Zutaten
Optional kann man auch eine Dose Chilibohnen hinzufügen oder in Mangelung einer anderen Bohnensorte nehmen.
Zuerst sollte man eine Brühe aus dem Suppenfleisch herstellen. Dazu das Fleisch kurz anbraten und dann dieses in 1-2 Litern Wasser mit dem verkleinerten Suppengrün kochen. Nach dem Abseihen gibt man die gewürfelten Kartoffeln und die abgetropften Bohnen in die Brühe.
In einer separaten Pfanne brät man die in kleine Scheiben geschnittenen Würste ordentlich in heißem Fett an und gibt die Zwiebel dazu. Die Zwiebeln sollte man in Halbmonde schneiden und solange mitbraten, sodass sie leicht glasig werden. Natürlich sollten sie Würste ordentlich angebraten sein und die Zwiebeln nicht verbrennen.
Die Wurst-Zwiebel-Pampe gibt man mit den restlichen Zutaten in die Suppe und läßt alles zirka 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Abschließend kann man die Suppe nach Belieben mit Salsa nachwürzen.
Sollten Sie planen, die restliche Suppe einzufrieren, sollten Sie bei der Zubereitung die Kartoffeln weglassen bzw. diese separat beigeben, da diese nach dem Auftauen stets eine eigenartige Konsistenz haben.
Willkommen bei Flos Suppenrezeptseite. Hier werden Sie nach und nach immer neue und leckere Suppenrezepte finden. Diese werden generell in vier Kategorien eingeteilt: Gebundene und klare Suppen, Eintöpfe und Kaltschalten. Natürlich sind alle Rezepte erprobt. Hoch die Kochlöffel!