Tri-tra-trullala, der Suppenfloh ist wieder da.
Es gibt wohl kaum ein Rezept, welches mit noch weniger Komplexität aufwartet als dieses. Für ein Weißbrot braucht man eigentlich nur Wasser, Mehl und Hefe. (Damit es auch schmeckt ebenfalls ein wenig Würze.) Alles ist so günstig, dass wohl die Energiekosten für die Zubereitung die Materialkosten übersteigen. Für die folgende Menge benötigt man nicht einmal 35 Cent. Für ein Bioweißbrot sind es dann wohl schon eher 50 Cent.
Zutaten
Zuallererst löst man die Hefe im Wasser auf. Dazu bröckelt man die Hefe in das hand-warme Wasser und quirlt alles gut durch. Die Hefesuppe gibt man dann zum Mehl in die Rührschüssel und fügt noch das Salz und den Zucker hinzu. Mit Knethaken und Rührgerät bewaffnet geht es dann dem Gemisch solange an den Kragen, bis sich eine gleichmäßige Masse gebildet hat. Nennen wir diese einmal Teig.
Der Teig sollte nun je nach Umgebungstemperatur 15-30 Minuten gehen, wichtig ist eigentlich bloß, dass sich das Volumen verdoppelt. Zwischendurch fettet man eine Kastenform ein, in welche dann letztlich der Teig gegeben wird. Keine Sorge, wenn der Teig etwas klebrig ist, man bekommt alles nach dem Backen ohne Probleme aus der Form. (Ich spreche aus Erfahrung. Ich nehme dafür nämlich eine runde Glasauflaufform.) Der Backvorgang dauert übrigens in etwa 40 bis 45 Minuten bei 200°C Umluft.
Tipp: Je nach dem, was man mit dem Brot anstellen will, sollte man die Hefe dosieren. Will man die Scheiben pur mit wertvoller Butter genießen, kann es ruhig ein halber Würfel Hefe sein. Soll das Brot für Überbackenes herhalten, reicht eher ein 1/3 Hefewürfel, damit die Hefe nicht zu dominant wird.
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