Eierkuchen sind ein äußerst einfaches und günstiges Essen. Viele behaupten, die flachen, in der Pfanne gebratenen Dinger hießen Pfannkuchen, aber dieser Name ist bereits von der Berliner Pfannkuchen reserviert. Nur weil manche Region den Berliner Pfannkuchen aus bloßer Faulheit zum Berliner degradiert, muss das ja nicht stimmen. Beide Spezialitäten werden in Öl in einer Pfanne gebraten bzw. gesiedet und könnten somit Eierkuchen heißen, aber nur Eierkuchen enthalten einen dominanten Anteil von Eiern und sollten schon der besseren Unterscheidung wegen ihren eigenen Namen erhalten, oder etwa nicht?

Das Rezept für Eierkuchen ist eigentlich ziemlich frei und verzeiht grobe Schnitzer wie kein Zweites. Dies gilt sowohl für die Mengen der verwendeten Zutaten, sowie für die einzelnen Zubereitungsschritte. Man sollte bei der Milch und dem Mehl etwa ein Verhältnis von 2-2,5:1 anstreben. Für Rezeptfreunde und Unsichere hier eine gelungene Komposition:

Zutaten

  • 675ml Milch
  • 6 Eier
  • 1/3 Kilogramm Mehl
  • Zwei Prisen bzw. rund 1 Gramm Salz
  • Sonnenblumenöl zum Braten (oder anderes Speiseöl)

Man kann auch mit 3 bis 5 Eiern auf diese Menge auskommen, wenn man nicht so viele zur Hand hat.

Man füge alle Zutaten in eine Rührschüssel und rühre solange, bis sich alles in eine cremig-flüssige Masse verwandelt hat. Nun muss man lediglich Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und eine große Kelle Flüssigteig darin verteilen. Das Ganze brät man von beiden Seiten Diesen Schritt wiederholt man solange, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Die fertigen Eierkuchen stapelt man, damit sie sich gegenseitig warm halten.

Die Eierkuchen serviert man nach Belieben mit Süßen oder Deftigem. Mein Tipp: mit Zucker und Apfelmus schmecken sie besonders gut!