Tri-tra-trullala, der Suppenfloh ist wieder da.

Archiv für März 2008


Gefüllte Paprikaschoten im Bierbad

9. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Fleischgericht

Gefüllte Paprikaschoten sind denkbar einfach zu machen und vergleichsweise günstig. Besonders für größere Portionen der absolute Hit. Die schmecken Groß und Klein.

Zutaten

  • Spitze oder normale Paprika (1000g Spitze und zwei Normale)
  • 1000g Gemischtes Hackfleisch
  • 2 Eier
  • 1 Trockenes Brötchen
  • 400ml Schwarzbier
  • 300ml Pilsner
  • 700ml Werder Ketchup
  • 50g Butter
  • Salz und Pfeffer

Zuerst schneidet man die Enden der Paprikaschoten ab bzw. entfernt den Strunk zur Befüllung. Das trockene Brötchen weicht man in Wasser ein paar Minuten ein und wringt es vor Gebrauch dann vorsichtig aus. Hat man dies erledigt, macht man sich ans Mischen des Hackfleisches. Dazu das Hack mit Salz und Pfeffer würzen, die Eier und das vorher eingeweichte Brötchen zugeben und gut durchmengen.

Nun muss man die Füllung in die Paprikas stopfen. Dabei sollte man aufpassen, dass das Hack ganz bis unten gelangt und nicht zu viel Hack übersteht, da dies beim Anbraten gerne man raus gucken will.

Gefüllte Paprikaschoten

Die so vorbereiteten Schoten brät man in einem Bräter in Butter gut an. In diesem Fall muss man in zwei Etappen anbraten. Sobald alles angebraten ist, löscht man alles mit dem Bier ab und gibt den Ketchup hinzu. Sollte man keinen Werder Ketchup bekommen, sollte man das Rezept auch nicht machen, da andere Ketchups oftmals einfach zu viel Essig enthalten. Zur Not kann man aber auch einen Teelöffel Zucker zugeben.

Letztlich kommt alles noch bei 180-200°C in den Backofen, bis auch das Hack in den dicken Schoten gut durch ist. Zu den Schoten empfiehlt es sich, mehlig-kochende Kartoffeln zu reichen, damit die Soße gut aufgenommen wird.

Gefüllte Paprikaschoten im Ofen

Rinderrouladen in Rotweinsauce

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Braten

Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber diese Rouladen werden ohne die olle Gurke gemacht.

Zutaten

  • Rinderrouladen (1 pro Person)
  • Mittelscharfer Senf (Bautzner)
  • Zwiebeln
  • 1/2 - 2/3 Flasche Rotwein für die Rouladen (der Rest für den Koch)
  • Saure Sahne
  • Kartoffelmehl
  • Speck
  • Butter, Pfeffer und Salz

Zuerst würzt man die flach ausgebreiteten Fleischlappen mit Salz und Pfeffer und bestreicht diese dünn mit mittelscharfen Bautzner Senf. Danach verteilt man die dünn-gestreiften Zwiebeln darauf. Letztlich rollt man alles (am dünnen Ende beginnend) zusammen und steckt die Seiten mit Rouladennadeln ab.

Danach werden die Rouladen mit der Butter in einem Bräter scharf angebraten. Sobald alles schön braun angebraten ist, löscht man Alles mit dem Rotwein ab und schiebt es für zirka 1,5 Stunden bei 190°C in den Backofen. Ab und zu sollte man die Rouladen wenden, damit sie gleichmäßig im Rotwein schwimmen.

Letztlich die Rotweinsoße, mit der vorher mit dem Mehl verquirlten Sahne, andicken und gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Rouladen sollte man mit Kartoffeln und Rotkohl servieren. Optional kann man natürlich auch Knödel machen.

Extra zarter Sauerbraten

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Braten

Der Sauerbraten erfordert ein wenig Geduld und – was nicht jeder hat – einen Steinguttopf. Dieses Rezept erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl beim Beizen, damit die unglaubliche Zärte erreicht wird. Einmal geschafft, fällt das Fleisch förmlich auseinander und keiner am Tisch wird je wieder an den Kochkünsten des Kochs (oder doch der Köchin) zweifeln.

Zutaten

  • 1kg Rind aus der Schulter oder Keule
  • 1/3 Liter Essig und 1/3 Liter Wasser
  • Lorbeerblatt*
  • 6 schwarze Pfefferkörner*
  • 1/2 Teelöffel Senfkörner*
  • Zwiebel
  • 60g Butter
  • 1/4 Liter Fleischbrühe
  • 2 Esslöffel Rotwein
  • 50g Honigkuchen
  • 1 Esslöffel Kartoffelmehl
  • 4 Esslöffel saure Sahne
  • 40g Rosinen

Die Zubereitung beginnt knapp drei Tage im Voraus. Essig, Wasser und Gewürze* zusammen mit einer gescheibten Zwiebel und dem Fleisch in einen Steinguttopf geben. Der Topf sollte nicht zu groß sein, sodass das Fleisch mit Flüssigkeit bedeckt ist. Den Topf deckt man dann gut ab und stellt ihn an einen dunklen, kühlen Ort. (Der Keller bietet sich hier besonders gut an.) Nun muß man nur noch drei Tage warten und das Fleisch ab und zu wenden.

Nach drei Tagen trocknet man das Fleisch ab und brät es 15 Minuten im Bräter in der Butter an. Sobald alles schön angebraten ist, löscht man das Fleisch mit der Brühe, dem Rotwein und der gesiebten Beize (das ist das Essig-Wasser-Gemisch) ab. Nun muß der Braten noch 90 Minuten schmoren. Zehn Minuten vor Ende gibt man den zerbröckelten Honigkuchen dazu.

Man sollte den Braten mit Kartoffel essen, da man eh ein wenig Kartoffelwasser benötigt. Mit dem Kartoffelwasser kocht und pinselt man den Bräter aus, um auch noch den letzten Geschmack rauszuholen. Gleichzeitig sollte man die Sahne mit dem Mehl verquirlen und das Kartoffelwasser, den Bratfond und die Rosinen damit aufkochen lassen.

Zum Braten und den Kartoffeln schmeckt am besten leckerer Rotkohl.

Mutters Hühnerfrikassee

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Eintopf

Hühnerfrikassee ist nicht nur echt einfach zu machen, sondern dazu auch noch in großen Mengen. Sollte also mal wieder die gange Baggage anrücken, sollte jeder zufrieden gestellt werden. Dieses Hühnerfrikassee kann man auch ideal als abendliches Mahl mißbrauchen, indem man es wie Ragout Fin mit Käse im Ofen überbackt. (Worcester Sauce drüber und mit weißem Brot serviert einfach der Hit!)

 Zutaten

  • Suppenhuhn (bitte frisch)
  • Wurzelwerk (Suppengrün)
  • Zwiebel
  • Champignons (frisch oder 425ml Dose)
  • Spargel (frisch oder 425ml Dose)
  • 1 Zitrone
  • 200-250g Butter
  • 200-250g Mehl
  • Gewürze: Lorbeerblatt, 5 Pimentkörner, Salz

Das Huhn mit dem Wurzelwerk, der Zwiebel und den Gewürzen in einen passenden Topf geben. Das Ganze mit Wasser bedecken und zirka zwei Stunden kochen lassen. Das Huhn sollte fertig sein, sobald die Ärmchen leicht abreißbar sind. (Klingt grausam, ist aber so.)

In der Zwischenzeit kann man sich der Zaubermasse zuwenden. Dazu nimmt man weiche Butter und die gleiche Menge Mehl und vermischt diese zu einer homogenen Masse. Sobald das Hühnchen fertig ist, siebt man die Brühe ab und dickt diese allmählich (unter ständiger Hitze) mit der Zaubermasse ab. Je nach dem, wieviel Brühe man hat, benötigt man 400-500g der Masse.

Ist man damit fertig, konnte das Huhn schon mal fünf Minuten auskühlen, sodass es beim Fleisch abrupfen nicht mehr ganz so weh tut. Man kann das Tierchen natürlich auch länger abkühlen lassen, muss aber in Kauf nehmen, dass sich das Fleisch schlechter ablösen läßt.

Zum Schluß gibt man das Fleisch, den Spargel und die Pilze in die Suppe und säuert alles mit frisch gepresstem Zitronensaft ab.

Entweder serviert man Alles mit Reis und Zitrone oder als Überbackenes.

Mehr als nur “Suppengekasper”

7. Mrz 2008 Autor: Florian | Abgelegt in: Hinweis

Ich habe beschlossen, auch normale Rezepte aufzunehmen. Ab sofort also Insidereport aus Mutterns Kochtopf und noch vieles mehr.